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20.12.2017

Bundesvereinigung Bauwirtschaft mit höherer Konjunkturprognose

Die Bundesvereinigung Bauwirtschaft hat ihre Konjunkturprognose für 2017 nach oben korrigiert. Statt der ursprünglich erwarteten 2,8 Prozent Wachstum geht der Verband nun von einem Plus in Höhe von 3,3 Prozent aus. Für 2018 wird eine weitere Stabilisierung mit einem Wachstum um 2,6 Prozent prognostiziert. Diese Zahlen nannte Karl-Heinz Schneider, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, beim 5. Deutschen Bauwirtschaftstag in Berlin.
Als einen Hauptmotor der positiven Entwicklung sieht Schneider die anhaltende Neubautätigkeit im Wohnungsbau. Hier wirkten sich die hohe Nachfrage nach Wohnimmobilien, gerade in den Ballungszentren, ebenso positiv aus wie die günstige Arbeitsmarktentwicklung und die steigenden Einkommen. Zudem stütze der Bund die gute Auftragslage mit der sukzessiven Aufstockung der Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur von 10,5 Mrd. Euro in 2013 auf knapp 14 Mrd. Euro ab 2018 sowie mit den kommunalen Investitionsförderprogrammen mit einem Volumen von über sieben Mrd. Euro. In der Sparte Ausbau seien es insbesondere die privaten Auftraggeber sowie der hohe Sanierungs- und Renovierungsbedarf, die zur positiven Entwicklung beitrügen.
Der Bundesvereinigung Bauwirtschaft gehören rund 385.000 Betriebe an, die in 16 Mitgliedsverbänden organisiert sind. Die Beschäftigtenzahl liegt bei über 3,2 Millionen. Sie werden im Jahr 2017 voraussichtlich einen Umsatz von 315,5 Mrd. Euro erwirtschaften. Für 2018 werden rund 324 Mrd. Euro erwartet.