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31.01.2018

BIM: Bundesingenieur- und Bundesarchitektenkammer kooperieren

Die Bundesarchitektenkammer (BAK) und die Bundesingenieurkammer (BIngK) wollen bei Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich Building Information Modeling (BIM) an einem Strang ziehen. Die beiden Standesorganisationen vereinbarten eine entsprechende Kooperation.
BIM ist eine kooperative Arbeitsmethodik, mit der auf der Grundlage digitaler Modelle eines Bauwerks die für seinen Lebenszyklus relevanten Informationen und Daten konsistent erfasst, verwaltet und in einer transparenten Kommunikation zwischen den Beteiligten ausgetauscht oder für die weitere Bearbeitung übergeben werden. Experten gehen davon aus, dass dies erheblichen Einfluss auf das Planen und Bauen der Zukunft hat.
Gleichwohl bleibe es dabei, dass die Planer am Anfang jedes Planungsprozesses stünden, betonte der Präsident der Bundesingenieurkammer, Hans-Ullrich Kammeyer: „Daran wird sich auch durch BIM nichts ändern. Für die Generierung der maßgeblichen Daten zur Erstellung des BIM-Modells sind nach wie vor die Planer verantwortlich. Die Daten für die Planung von Bauten und Bauwerken speisen sich zudem aus verschiedenen Quellen. Umso unerlässlicher ist die koordinierende Funktion im BIM-Prozess“.
Vor diesem Hintergrund unterstrich die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, Barbara Ettinger-Brinckmann: „Angesichts der Vielzahl der Anbieter von Fortbildungen ist die Formulierung gemeinsamer Standards zur Sicherung der Qualität im Sinne der planenden Berufe geboten.“
Die von den Architekten- und Ingenieurkammern deutschlandweit angebotenen Fortbildungsbasisseminare beruhen auf der buildingSMART/VDI Richtlinie 2552 Blatt 8.1 und garantieren damit höchste Weiterbildungsqualität, heben die die BAK und die BIngK hervor. Im nächsten Schritt ist die Entwicklung des Curriculums für einen Vertiefungskurs auf Grundlage der demnächst abgeschlossenen buildingSMART/VDI Richtlinie 2552 Blatt 8.2 ff. geplant.