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23.02.2018

Weiter steigende Wohnungsmieten

Die Knappheit auf den Wohnungsmärkten führt zu weiter steigenden Mieten. Wie das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) mitteilt, sind die Neuvertragsmieten in Deutschland 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent auf durchschnittlich 7,99 Euro pro Quadratmeter gestiegen. 2016 hatte die Zunahme bei 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gelegen.
Nur ein Drittel aller kreisfreien Städte und Landkreise verzeichnete im letzten Jahr eine geringere Preisdynamik als 2016. Dagegen stiegen die Mieten in über 50 kreisfreien Städten und Landkreisen sogar um mehr als sechs Prozent an.
Das teuerste Pflaster für Wohnungssuchende in Deutschland bleibt München, wo Angebotsmieten von durchschnittlich 16,65 Euro pro Quadratmeter registriert wurden. Ebenfalls deutlich im zweistelligen Bereich bei den Quadratmeterpreisen liegen Frankfurt am Main (13,09 Euro), Stuttgart (12,62 Euro), Freiburg im Breisgau (11,74 Euro), Ingolstadt (11,28 Euro) und Hamburg (11,14 Euro).
Wesentlich günstiger wohnt es sich in ländlichen Gegenden abseits der Ballungsräume. So zahlen Neumieter zum Beispiel in den Landkreisen Wunsiedel (Bayern), Vogtlandkreis (Sachsen), Holzminden und Lüchow-Dannenberg (Niedersachsen) weniger als 4,50 Euro je Quadratmeter.
„Eine deutliche Ausweitung des Wohnungsbaus könnte sich dämpfend auf die Mietendynamik auswirken“, resümiert BBSR-Wohnungsmarktexperte Matthias Waltersbacher.