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11.12.2017

Baubranche mit starker Herbstbilanz

Im deutschen Bauhauptgewerbe ist in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 ein Umsatzplus von nominal 9,3 Prozent erwirtschaftet worden. Der Gesamtumsatz erreichte ein Volumen von 54 Milliarden Euro. Dies ist der höchste Stand seit fast 20 Jahren, teilt der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mit. Für den Monat September meldeten die Betriebe ein Umsatzplus von durchschnittlich drei Prozent, obwohl der diesjährige September einen Arbeitstag weniger hatte als der September 2016.
Die positive Herbstbilanz spiegelt sich auch in den Einschätzungen der Bauunternehmen. So hätten 92 Prozent der im Rahmen des ifo Konjunkturtests Befragten ihre aktuelle Lage im September als gut oder befriedigend bezeichnet – so viele wie noch nie. Auch die Erwartungen für die nahe Zukunft sind von großer Zuversicht geprägt. 83 Prozent der Unternehmen gehen für die kommenden sechs Monate von einer noch günstigeren oder zumindest gleichbleibenden Geschäftslage aus. Eine Steigerung des Auftragseingangs von Januar bis September 2017 um nominal 5,4 Prozent untermauert die positive Stimmung in der Branche. Auch für den Einzelmonat September wird ein Orderplus von nominal 2,9 Prozent ausgewiesen.
Starke Zahlen werden aus allen Sparten gemeldet: So verzeichneten die im Wohnungsbau tätigen Baubetriebe für die ersten neun Monate ein Umsatzplus von 10,5 Prozent und einen Anstieg des Auftragseingangs von 2,2 Prozent. Im Wirtschaftsbau legte der Umsatz um 9,8 Prozent und der Auftragseingang um 5,3 Prozent zu. Im Öffentlichen Bau gab es in den ersten drei Quartalen ein Umsatzplus von 7,9 Prozent bei einer Steigerung des Auftragseingangs um 7,4 Prozent.