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26.01.2018

Baubranche erwartet 2018 vier Prozent Umsatzplus

Die Baubranche in Deutschland sieht den Baumarkt im Jahr 2018 weiter auf einem stabilen Wachstumskurs. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) erwarten für dieses Jahr ein Umsatzplus von vier Prozent auf gut 117 Milliarden Euro. Dies erklärten die Verbandspräsidenten Peter Hübner (HDB) und Hans-Hartwig Loewenstein (ZDB) auf ihrer gemeinsamen Jahresauftakt-Pressekonferenz in Berlin.
Im Wohnungsbau prognostizieren die beiden Verbände für 2018 ein nominales Umsatzplus von 3,5 Prozent und eine Steigerung der Zahl an fertiggestellten Wohnungen auf rund 320.000 Einheiten. Allerdings werde sich die Zunahme weitgehend auf den boomenden Geschosswohnungsbau beschränken, während der klassische Eigenheimbau auf Vorjahresniveau stagniere. „320.000 Wohnungen bedeuten zwar eine Verdopplung des Fertigstellungsniveaus gegenüber 2010. Das reicht aber noch nicht an den Bedarf von mindestens 350.000 Wohnungen heran“, mahnten Hübner und Loewenstein.
Für den Wirtschaftsbau erwarten HDB und ZDB ein Umsatzwachstum von vier Prozent. In ähnlicher Größenordnung wird sich nach Einschätzung der beiden Verbände das Umsatzplus im öffentlichen Bau bewegen. Der Auftragsbestand im öffentlichen Bau habe zum Ende des dritten Quartals 2017 mit 17 Milliarden Euro auf Rekordniveau gelegen.
Die positive Baukonjunktur macht sich auch in der Beschäftigtenzahl bemerkbar. Schon 2017 habe es einen Mitarbeiterzuwachs um drei Prozent auf 805.000 gegeben. Für 2018 sei mit einem Beschäftigungsaufbau von etwa zwei Prozent auf 820.000 Erwerbstätige zu rechnen. Allerdings sei der Fachkräftemangel in der Bauwirtschaft nach wie vor erheblich.