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24.07.2017

Anstieg bei Baupreisen für Wohngebäude

Die Neubaupreise in Deutschland sind leicht gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts verteuerte sich der Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude von Mai 2016 bis Mai 2017 um 2,8 Prozent. Im Februar hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich bei 2,6 Prozent gelegen. Von Februar 2017 bis Mai 2017 kletterten die Baupreise um 0,9 Prozent, teilt die Wiesbadener Behörde mit.
Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden legten im Zeitraum von Mai 2016 bis Mai 2017 um 2,8 Prozent zu. Bezogen auf die einzelnen Gewerke, zeigte sich der größte Anstieg mit 4,0 Prozent bei Erdarbeiten, gefolgt von Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten mit 3,1 Prozent sowie Zimmer- und Holzbauarbeiten mit 2,7 Prozent. Betonarbeiten und Mauerarbeiten, die den größten Anteil an den Rohbauarbeiten haben, verteuerten sich zwischen Mai 2016 und Mai 2017 um jeweils 2,5 Prozent. Die Preise für Ausbauarbeiten nahmen gegenüber dem Vorjahr um 3,0 Prozent zu.
Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) mussten die Auftraggeber 3,2 Prozent mehr ausgeben. Die Neubaupreise für Bürogebäude legten im Jahresvergleich um 2,9 Prozent und für gewerbliche Betriebsgebäude um 3,2 Prozent zu.