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25.12.2017

7,3 Prozent weniger Baugenehmigungen von Januar bis Oktober 2017

Die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland ist von Januar bis Oktober 2017 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum von 308.700 auf 286.300 gesunken. Das entspricht einem Rückgang von 7,3 Prozent, teilt das Statistische Bundesamt mit. Lediglich bei Mehrfamilienhäusern gab es gegen den Trend ein leichtes Wachstum von 1,1 Prozent auf 140.600 genehmigte Wohnungen. Dies ist für den besagten Zeitraum zugleich der höchste Wert seit 20 Jahren (Januar bis Oktober 1997: 190.200 Wohnungen).
In allen anderen Segmenten gab es hingegen abnehmende Zahlen. So sanken die Baugenehmigungen für Wohnungen in Einfamilienhäusern um 5,1 Prozent auf 76.200 und in Zweifamilienhäusern um 1,5 Prozent auf 18.800. Sehr stark war das Minus bei Wohnheimen mit 43,6 Prozent (auf 11.800 Genehmigungen).
Deutlich weniger Baugenehmigungen gab es auch für Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen: Hier schrumpfte die Zahl um 21,2 Prozent auf 34.400.