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28.09.2017

6,6 Prozent weniger Baugenehmigungen von Januar bis Juli

Der Trend zu einem Abflauen der Genehmigungszahlen im Wohnbau setzt sich fort. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden in Deutschland von Januar bis Juli 2017 rund 14.200 weniger Baugenehmigungen von Wohnungen erteilt als in den ersten sieben Monaten 2016. Dies entspricht einem Minus von 6,6 Prozent. Insgesamt wurde in den ersten sieben Monaten dieses Jahres der Bau von etwa 199.400 Wohnungen genehmigt – im gleichen Vorjahreszeitraum waren es noch gut 213.600 gewesen.

In den einzelnen Sparten stemmt sich nur der Mehrfamilienhausbereich mit einem Plus von 1,9 Prozent (von 94.400 auf 96.300 Genehmigungen) gegen den Trend. Rückläufig waren von Januar bis Juli 2017 dagegen die Genehmigungszahlen bei Einfamilienhäusern (-7,7 Prozent von 58.000 auf 53.500) und bei Zweifamilienhäusern (-1,0 Prozent von 13.350 auf 13.220). Ebenso gingen die Genehmigungen im Bestand zurück: So sank die Zahl der Wohnungen, die durch genehmigte Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstehen sollen, um 23,3 Prozent (von 30.800 auf 23.600).