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01.03.2016

150 Millionen Euro für „Innovationsplattform Zukunftsstadt“

Mit der „Innovationsplattform Zukunftsstadt“ wollen das Bundesbildungsministerium und das Bundesbauministerium gute Ideen aus der Forschung schneller in den Alltag der Städte bringen. Der Startschuss fiel auf der Konferenz „Wege in die Zukunftsstadt“. Etwa 400 Teilnehmer aus Kommunen und Wissenschaft diskutierten dort über Möglichkeiten und Modelle für eine nachhaltige Stadtentwicklung.
Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesbauministerium, betonte, dass Städte „Lebensort Nummer eins in der Welt sind“. Dies erfordere „neue Konzepte, wie ein klimaneutrales, umweltfreundliches Stadtleben und das soziale Miteinander in den Städten aussehen könnte“. Ziel der Innovationsplattform sei es vor diesem Hintergrund, „die Lücke zwischen Wissen und Handeln zu schließen und Forschungsergebnisse in kommunale Praxis zu übertragen“, ergänzte Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesforschungsministerium. Entsprechende Projekte zum Beispiel zu Fragen des Klimawandels, der Energieversorgung oder der Mobilität in Städten fördert das Bundesforschungsministerium mit rund 150 Millionen Euro. Hierbei sollen vor allem die Kommunen eine führende Rolle übernehmen.