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VFF: Geschäftsführer Ulrich Tschorn warnt vor 2011



Die positive Stimmung während der fensterbau/frontale spiegelt sich auch in einer aktuellen Studie der führenden Branchenverbände. Diese rechnen auch in diesem Jahr mit einer erfreulichen Entwicklung des Fenstermarkts und prognostizieren für 2010 in Deutschland ein Wachstum von 4,1 %. Motor der positiven Marktentwicklung ist demnach der Sanierungsmarkt, insbesondere im Wohnungsbau und der öffentlichen Hand. Nicht ganz so rosig sieht es dagegen in den ausländischen Märkten aus. „Während der deutsche Fenstermarkt wächst, brach er in anderen europäischen Ländern um bis zu 70 % ein. Insbesondere die stark exportorientierte Beschlagindustrie musste deshalb erhebliche Rück-
gänge in einzelnen Märkten auffangen", sagte Stephan Schmidt, Geschäftsführer des Fachverbands Schloss- und Beschlagindustrie, gestern während einer Pressekonferenz. Der Geschäftsführer des Verbands der Fenster- und Fassadenhersteller (VFF), Ulrich Tschorn, warnte angesichts der guten Zahlen für den deutschen Markt vor Euphorie in der Branche. Etwa 25 % der Umsätze seien direkt auf die bereitgestellten Mittel aus dem Konjunkturpaket II zurückzuführen, das Ende des Jahres ausläuft. Vor diesem Hintergrund wünscht sich Tschorn zukünftig mehr Eigendynamik aus der Branche heraus. 2011 werde ein interessantes, vor allem aber ein schwieriges Jahr. Ähnlich äußerte sich Bernd Kramer. Die Branche müsse sich darauf einstellen, dass „die goldenen Zeiten bald vorbei sind“. Es wäre fatal weiter darauf zu setzen „vom Wind getragen“ zu werden. Stattdessen gehe es in Zukunft darum „selbst Wind zu erzeugen.“

Quelle: Bauelement + technik

 

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