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28.03.2016

KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“ mit Neuerungen

Ab dem 1. April gelten Neuerungen im KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“. So wird der neue Standard KfW-Effizienzhaus 40 Plus eingeführt. Er tritt neben die weiter gültigen Standards KfW-Effizienzhaus 55 und 40. Für das KfW-Effizienzhaus 55 bietet die KfW ein vereinfachtes Nachweisverfahren an. Mit dem neuen KfW-Effizienzhaus 40 Plus werden Gebäude gefördert, die Energie erzeugen sowie speichern und so den verbleibenden Energiebedarf überwiegend selbst decken können.
Die Förderung des KfW-Effizienzhauses 70 läuft hingegen zum 31. März 2016 aus. Dies liegt daran, dass es für diesen Standard keinen Anreiz mehr gibt, denn laut KfW entspricht das Effizienzhaus 70 aufgrund der verschärften Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) inzwischen annähernd den gesetzlichen Mindestanforderungen bei Wohnungsneubauten.
Generell gilt: Je anspruchsvoller der erreichte Energieeffizienzstandard, desto höher die Förderung der KfW. So beträgt der Tilgungszuschuss für das KfW-Effizienzhaus 40 Plus 15 Prozent der Darlehenssumme (bis zu 15.000 Euro je Wohneinheit). Beim KfW-Effizienzhaus 40 sind es 10 Prozent der Darlehenssumme (bis zu 10.000 Euro je Wohneinheit). Beim KfW-Effizienzhaus 55 gibt es 5 Prozent der Darlehenssumme (bis zu 5.000 Euro je Wohneinheit). Darüber hinaus verdoppelt die KfW den Förderhöchstbetrag für Bauherren von 50.000 auf 100.000 Euro. Hinzu kommt das Angebot einer 20-jährigen Zinsbindung. Zudem haben Bauherren einen verbindlichen Anspruch auf einen Baubegleitungszuschuss in Höhe von 50 Prozent (maximal 4.000 Euro) der Kosten für die energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen unabhängigen Experten